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Nr. 13 |
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L
e i t l i n i e n für
die Gruppen der Katholischen
Charismatischen Erneuerung „im
Heiligen Geist“ In
den Pfarrgemeinden und den geistlichen
Ordensgemeinschaften
********** (
Kein Statut,
sondern einfache “Richtlinien”, die
für die sich auf die ICCRS beziehenden Gruppen der C.E. sehr hilfreich sein können.) |
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1.
– Eine
spontane
Gebetsgruppe, die sich unter dem Impuls des
Heiligen Geistes darauf einstellt, Jesus um jene besondere, als “Ausgießung
des Heiligen Geistes ” bezeichnete Gnade zu bitten und
nachdem sie sie empfangen hat, sie pflegen will, muß eine kirchliche
Dimension annehmen, d.h. auf die Abhängigkeit von der Kirche
und die Verbundenheit mit ihr bedacht sein, indem sie den Merkmalen
der Kirche selbst, der Mutter und Lehrmeisterin, entspricht
und an deren Berufung und Sendung mitarbeitet.
So,
da Jesus die Kirche mit Hirten
beschenkt
hat, werden
sich ihnen die Gruppen insbesondere in Bezug auf die geistliche
Leitung, die Treue
zu den katholischen Wahrheiten und den Gehorsam
gegenüber der Kirche anvertrauen. 2. –Diejenigen,
derer sich der Geist des Herrn Jesus bediente, um eine
charismatische Gruppe
entstehen zu lassen, nachdem sie das erste Verwurzeln der Gruppe
( in einer Pfarrgemeinde
oder
in einer geistlichen Ordensgemeinschaft) gesehen haben, sind dazu
aufgefordert, mit dem Pfarrer
jenes Gebiets oder dem Superior
(Ordensoberen) der geistlichen Gemeinschaft (bei der sie
sich versammeln) Kontakt
aufzunehmen, um ihnen hauptsächlich
als Hirten
die
Gabe der vom Herrn empfangenen Gruppe anzuvertrauen. 3.
-
Eine Gruppe der
Katholischen Charismatischen Erneuerung strebt das Ziel an,
innerhalb der Gruppe das wesentliche
Merkmal der kirchlichen Dimension zu verwirklichen, indem sie
in ihrer primären Bildung diese kirchliche Eigenschaft wiedergibt. Zu
diesem Zweck verpflichtet sie sich dazu,
vor allem ihrem Hirten
(dem Priester
Pfarrer oder dem Priester
Ordensoberen oder einem anderen delegierten Priester) in
Bezug auf die Inhalte rechten
Glaubens und
rechten Verhaltens zu
gehorchen. Der Priester muß als geistlicher Leiter
seinerseits seinem Bischof, dem Vertreter der Amtskirche, dem Diözesanhirten,
Gehorsam leisten. 4.
– Der Priester
(Pfarrer
oder Ordensoberer) ist
kein Koordinator, sondern der
geistliche Leiter der Gruppe nach seinem besonderen
Hirtencharisma und nach der Unterweisung des Heiligen
Vaters, der in seiner Ansprache an die Priester so
behauptet: „In der
christlichen Gemeinschaft, so wie in den verschiedenen Gruppen der Erneuerung
im Heiligen Geist
wird der Priester dazu berufen, der Hirt und der geistliche Leiter der
Gläubigen, der Garant für die wahre Kirchenlehre, der Verantwortliche
in der Gemeinschaft mit dem Bischof für die authentische Feier der
Eucharistie und der Sakramente, der Zeuge und der Förderer der
kirchlichen communio(Gemeinschaft) zu sein“. (Papst Johannes Paul II.,
am 9. Oktober 1984,Welteinkehrtag für die Priester). 5.
- Als geistliche
Leiter der
charismatischen Gruppe wird
sich der Priester in
Zusammenarbeit mit den Laien,
die
Mitglieder des
Dienstleitungsteams sind, für die Unterscheidung,
das Aufblühen
und die Pflege, neben den Tugenden, der verschiedenen Laiencharismen
und –Ministerien einsetzen, die der Herr in Seinem großmütigen
Wirken der ganzen Kirche reichlich spendet. 6.
– Die
Teilnehmer an der Gruppe
der
Katholischen Charismatischen Erneuerung werden
fünf
oder
sieben Brüder/Schwestern aus
der Gruppe zum
Leitungsteam des charismatischen Dienstes für
einen Zeitraum von drei
Jahren auswählen. 7.
–Das gewählte
Leitungsteam des Charismatischen Dienstes wird
innerhalb des Teams einen
Koordinator und
einen Vizekoordinator
bestimmen. 8.
- Die volle Zugehörigkeit
zu
einer charismatischen
Gruppe wird
sich wesentlich
daraus ergeben, dass man das Ausgießungsgebet
nach
angemessener Vorbereitung empfangen hat. Die tatsächliche
Anwesenheit bei den Gebetsbegegnungen
und dem charismatischen
Dienst wird
in der Zeit die Zugehörigkeit der Einzelnen zur Gruppe bestätigen. Die
Gruppe, als Ort authentischer und ständiger Evangelisation, wird
immerhin allen offen sein.
9. –Der
Priester Pfarrer oder
der Priester
Ordensoberer, der die geistliche Leitung der Gruppe
angenommen hat, soll dazu aufgefordert werden, das Ausgießungsgebet
zu
empfangen, wenn das noch nicht geschehen ist, indem er sich demütig auf
diese Erfahrung Gottes vorbereitet, um besser im Leben unter der Führung
des Heiligen Geistes zu seinem eigenen Nutzen und zum Nutzen aller Gläubigen
fortzuschreiten. Der Priester soll sich dafür engagieren, immer besser
die spezifische charismatische Wirklichkeit, die in der Kirche zum
Ausdruck kommt, kennenzulernen und zu leben. 10.
–Die Kirche
ist in ihrer Beschaffenheit
hierarchisch und charismatisch zugleich. Alle
eventuelle Problematik in der Gruppe soll auf diese wesentliche
Kirchenanschauung verwiesen werden, deshalb soll die Anwesenheit
selbst des Priesters für spezifisch
charismatisch
und zur
Unterscheidung befähigt gehalten werden, der Priester als
Assistent hat das Recht, an den Begegnungen des Leitungsteams
teilzunehmen. Dies alles muß geschehen, weil die
Kirche die Hirtenmission des Herrn Jesus auf sichtbare Weise in erster
Linie durch Seinen Vikar,
den
Papst, die Bischöfe und
die Priester vertritt und ausübt. 11.
- Bei schwierigen,
kritischen Situationen im Leben der Gruppe, bei unmöglicher
Koordination unter den Laien und vor allem bei Irrlehren
und verwerflichen
Verhaltensweisen
dürfte der Priester
eigenmächtig
eingreifen und die ganze Angelegenheit bereinigen, um wie in
einem neuen
Anfang richtige Beziehungen anzubahnen, indem der
Priester aus der seinem
Stand entsprechenden Gnade schöpft und sein spezifisches
Charisma geistlichen
Leiters in der Kirche an den Tag legt, die
eine, heilige, katholische, apostolische
ist. Auch in diesem Fall soll der Priester jedoch so bald wie möglich
der Führung eines guten Dienstleitungsteams
alles übergeben und sich zurückziehen, um nur seine Priesterrolle zu
bekleiden. 12.
– Der
Heilige Geist hat
immer durch Seine Ausgießung
in den Einzelnen und in der Gemeinschaft Tugenden,
Gaben und Charismen hervorgerufen und gefördert. Durch
Mitarbeit im Heiligen Geist werden Ausbildungs-
und Evangelisationswege
gebahnt werden. Alle kirchlichen Wirklichkeiten, insbesondere die
charismatisch Ähnlichen sollen als “Orte”,
die zur charismatischen
Ausbildung zu besuchen sind, und als “Räume”,
die zur Heilsverkündigung
an die Fernen zu teilen sind, betrachtet werden. 13. – Die Kirche und die Heiligste Jungfrau, Maria von Nazareth, sind das Spiegelbild voneinander. Die Gruppen der Katholischen Charismatischen Erneuerung engagieren sich auf dem Weg der Heiligkeit, fest in der ganzen katholischen, vom Lehramt vorgeschlagenen Wahrheit verankert, und vertrauen sich Maria, der Mutter Gottes und der Kirche, an, indem sie sich Ihr weihen. Gemeinsam mit der Kirche und der Heiligsten Maria werden sie voranschreiten, um vollkommener in Christus Jesus, Ihrem Sohn, zu sein. 14. –Diese besondere Modalität der Gruppe KCE (der Katholischen Charismatischen Erneuerung), die von einer Pfarrgemeinde oder einer geistlichen Ordensgemeinschaft aufgenommen werden kann und wählt, frei diesen Leitlinien zu folgen, hat das Ziel, sich auf die ICCRS (1) nach den in der Präambel ihrer Statuten ausgedrückten Richtlinien zu beziehen.
Zur Ehre des Heiligsten Dreifaltigen Gottes, des Vaters, des
Sohnes Jesus und des Heiligen Geistes!
Zur
Ehre der
Heiligsten Maria, der Mutter der
Kirche!
Amen.
Fermo,
am 24. Juni 2006 – Fest des Unbefleckten Herzens Marias
1)
Die
ICCRS ist die Abkürzung für International
Catholic Charismatic Renewal Services ( Internationale Dienste der
Katholischen Charismatischen Erneuerung).Diese Organisation unterhält
ein Büro im Vatikan,
ist vom Heiligen Stuhl durch den Päpstlichen
Laienrat des Vatikans anerkannt worden, koordiniert sich und arbeitet
mit dem Heiligen Stuhl auf nationaler und internationaler Ebene zusammen. Der
Präsident des Päpstlichen Laienrats oder sein Vertreter sind eingeladen, an
den Treffen von ICCRS teilzunehmen. ICCRS unterhält Kontakte zu den Leitern
der K.C.E. auf der ganzen Welt.
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