| Nr. 6 |
N E U I G K E I T
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A U S G I E S S U N G S G E B E T |
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V O R S C H L A G Zu
einer Evangelisierungsmodalität
mit den Gruppen der Charismatischen
Erneuerung in den PFARRGEMEINDEN |
| 1 | Der Vorschlag soll zuerst dem Pfarrer vorgestellt werden. |
| 2 |
Dieser Vorschlag ist außerdem dort (wenigstens in der nahen Gegend) möglich, wo eine tüchtige Gruppe der„Erneuerung“ vorhanden ist. |
| 3 |
Die Pastoral der charismatischen Gruppe wird nach Gebet und Unterscheidung dem Pfarrer und, durch ihn, der Pfarrgemeinde vorschlagen, alle gesamt eine besondere Gnadenzeit zu erleben. |
| 4 |
In dieser Gnadenzeit werden die Glaubenden der Pfarrgemeinde nach einer angebrachten geistlichen Vorbereitung dazu begleitet, das A U S G I E S S U N G S G E B E T zu empfangen. |
°*°*°***°*°*°*°
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A
U S G I E S S U N G S G E B E T IN
DEN P F A R R G E M E I N D E N |
Zur Vollziehung des Ausgiessungsgebets in einer Pfarrgemeinde ist die liturgische Zeit sehr angebracht, welche die Kirche auf spezifische Weise anbietet, um sich auf die Ausgießung des Heiligen Geistes am jährlichen Pfingstfest vorzubereiten. Es ist die liturgische Zeit der sieben Wochen zwischen Ostern und Pfingsten.
Der Pfarrer wird deshalb zwei Wochentage vereinbaren, in denen sich die Teilnehmer versammeln werden (zum Beispiel Montag und Mittwoch).
Der Stundenplan auch soll bestimmt werden und jedes Mal zwei aufeinanderfolgende Stunden (z.B. 18-20 oder 21-23) umfassen.
Die Equipe, die die Aufgabe der Belebung des Gebets und der Katechese hat, besteht aus der zuständigen Pastoral und Mitgliedern der „Charismatischen Erneuerung“, den Brüdern und Schwestern, welche die Ausgießung des Heiligen Geistes schon empfangen und eine sichere Erfahrung haben.
Auch der Pfarrer wird brüderlich darüber beraten, immer am Lobesgebet und an den Katechesen teilzunehmen, damit er selbst das „Ausgießungsgebet“ empfängt, so daß die ihm durch die Handauflegung geschenkte Gabe Gottes erneuert wird (vgl. Tim 1,5).
J
E D E B E G E G N U N G
wird mit
folgender Rahmenformulierung ablaufen:
| 1 | Lobesgebet (Stundengebet, ungefähr 45 Minuten ). |
| 2 |
Katechese ( ungefähr 45 Minuten), sie gliedert sich in drei kurze Zeiten, je von zehn Minuten,: Lobesgebet und Gesänge, Resonanzen und wenigstens ein direktes Zeugnis. |
| 3 | Ein „Zeichen“ (siehe weiter im „Schema“ ). |
| 4 |
Gebet: das Vaterunser, Gegrüßet seist du Maria und Ehre sei dem Vater. |
| 5 | Segen seitens des Priesters. |
| 6 | Festliche Schlussgesänge. |
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VOLLSTÄNDIGES SCHEMA DER 7 WOCHEN Für das Projekt AUSGIESSUNGSGEBET IN DEN PFARRGEMEINDEN |
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Die 7 Wochen |
Tage |
THEMEN DER KATECHESEN |
ZEICHEN/ SINNBILDER Für eine Miniliturgie in Verbindung mit der Katechese |
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1. Osterwoche |
Montag
:
Mittwoch : |
Allgemeine
Einführung:
GOTT IST LIEBE. |
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Zum Geschenk ein
Abzeichen, das ein Taube
darstellt und gesegnet wird. Die
Teilnehmenden werden es an der Brust als Zeichen für den
eingeschlagenen Glaubensweg tragen.
*Mach’ Dir ein Geschenk! Kauf’ eine Bibel! Inzwischen wird ein kleines Pergament geschenkt, worauf ein Bibelvers über Gottes Liebe wiedergegeben ist. |
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2. Osterwoche |
Montag :
Mittwoch: |
JESUS, DER EINZIGE ERLÖSER des MENSCHEN.
1.
BUSSLITURGIE Gemeinsame
Vorbereitung auf das Sakrament der Buße und Versöhnung, die persönliche
Beichte wird individuell in der Woche stattfinden. Katechese
für den Abbau der Götzen: Hass, Zauberei, unsittliche
Sexualität, usw. |
* Prozession hinter dem Gekreuzigten Jesus: vom Eingang der Kirche bis zum Altarplatz.
*Befreiungsgebet
über die Versammlung. Es werden die Götzen abgebrannt (zuerst die Götzen
auf den Zetteln, dann zu Hause) |
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3. Osterwoche |
Montag :
Mittwoch: |
NEUES
LEBEN.
DAS
GEBET. Das
Lobesgebet. |
*
Das Reinigungswasser/ Weihwasser wird
gesegnet.
*Wir lernen ein neues Lied singen und begleiten es mit Gesten und Tanz. |
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4. |
Montag
:
Mittwoch: |
GOTTES
GABEN.
CHARISMEN. |
* Übergabe eines Bildchens mit den Namen der 7 Gaben des Heiligen Geistes. Gebet um die Gaben für die Versammlung.
* Gebet über die Versammlung um die Charismen. |
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5. Osterwoche |
Montag:
Mittwoch:
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DIE HEILIGSTE MARIA. Die Frau des Geistes.
DIE AUSGIESSUNG DES HEILIGEN GEISTES. |
* Dem Schutz Marias Anvertrauen Füge in aller Stille Deinem eigenen Namen den Namen „Maria“ hinzu. * Wir hören einige Zeugnisse über den Ausgießungsempfang von Brüdern oder Schwestern. |
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6. |
Montag: Mittwoch: |
DAS
GEISTLICHE WACHSTUM. Die
Eucharistie.
2. VERSÖHNUNGSLITURGIE. |
* Segen mit dem Allerheiligsten.
* Beichten für alle. |
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7. Osterwoche |
Montag:
Mittwoch: |
GEISTIGE UMGESTALTUNG NACH DEM BILD CHRISTI
DIE HERRSCHAFT JESU |
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Die liturgische Feier endet mit der Eucharistischen
Anbetung.
*
Salbung
der Stirn. |
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S
a m s t a g
n a c h
P f i n g s t e n (um 21) EUCHARISTIEFEIER
mit AUSGIESSUNGSGEBET Während
der Heiligen Messe, nach der Homilie: Anrufung
um den Heiligen Geist über
die ganze Versammlung Handauflegung
auf die
einzelnen Teilnehmer, während
sie sich hintereinander zum Altar nähern.
Die
Ausgießungskandidaten(1)
werden das
Ausgießungsgebet mit
der Handauflegung vom
zelebrierenden Priester und
von einer kleinen, von der Pastoral
vorher bestimmten Equipe
(2-4-6 Personen) empfangen. Die
Öffnung und die Übergabe des prophetischen
Wortes wird dann den
Ausgießungskandidaten selbst anvertraut werden, wenn sie
zahlreich sind; nachdem sie zu ihren Plätzen zurückgekehrt sind,
werden sie dazu eingeladen, 1-2-3mal die Bibel aufzuschlagen und das
Wort des Herrn für sich selber anzunehmen.
WOCHE NACH DEM AUSGIESSUNGSGEBET (Montag und Mittwoch)
Zwei festliche Begegnungen zur Lobpreisung und zum Zeugnisgebe
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(1) Sie
werden ein besonderes Abzeichen
an der Brust tragen. Während aller vorigen Katechesen- und Lobesbegegnungen sollen die verbindlichen Anwesenheiten verzeichnet werden. Falls die Teilnehmer zahlreich sein sollten, werden einige Brüder und Schwestern ,die für die Aufnahme sorgen, allen Anwesenden Teilnahmekarten austeilen, jedes Mal unterschiedlicher Farbe. Wer das Ausgießungsgebet empfangen will, soll auf die Teilnahmekarte seinen eigenen Vor- und Familiennamen, Adresse und Telefonnummer aufschreiben. Am Ende der Begegnung soll jeder Teilnehmer den Beauftragten die so ausgefüllte Teilnahmekarte abgeben. |
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Diese E v a n g e l i s i e r
u n g s m e t h o d e A U S G I E S S U N G S G E B E T In den P F A R R G E M E I N D E N Ist
mehrmals in einigen Pfarrgemeinden des Landes
M
a r c h e
verwirklicht worden. Da ist ein Beispiel für ein Informationsblatt, das der Pfarrer von Montegiorgio (AP) für seine Pfarrgemeinde vorbereitet hat.
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